FTSV Altenwerder v. 1918 e.V.

Vom schwierigen Beginn bis heute

Die tragende Säule des Vereins war nach dem 2. Weltkrieg bis zum heutigen Tage die Fußballabteilung. 1946 fanden sich etliche junge Spieler um Hans Behrmann (genannt Schumacher) zusammen, um dem Fußballspiel neue Impulse zu geben. Gustav Haenel erwarb sich zu dieser Zeit hohe Verdienste in der Spiel- und Schiedsrichter-Verwaltung. Manch nachbarschaftlicher Kampf wurde ausgefochten. Besonderen Reiz hatten dabei

 

die Spiele gegen Moorburg und Neuenfelde (jetzt Este 06/70).

 

 

 

Schlammschlacht auf dem Moorburger Sportplatz. Die große Pfütze war der Rest eines Bombentrichters.

 

 

Anzumerken ist noch, daß sämtliche Auswärtsspiele im Gegensatz zur heutigen Zeit mit dem Bus von Knupper und Heimsoth besucht wurden. Obgewonnenes oder verlorenes Spiel, es wurde ausgiebig gefeiert. Wenn dann spät abends Walter Regel auf der letzten Bank im Bus seine Lieder erklingen ließ, dauerte es nicht lange und alle sangen im Chor mit.

 

 

1. Mannschaft von 1950. Obere Reihe von links. B. Botte, W. Regel, W. Lippert, A. Heitmann, 0. Holst, W. Konzan, H.Holst.
Untere Reihe von links: H. Krukenbaum, W. Oestmann, W. Blankau.

 

1948 bescherte den Fußballern bereits beachtliche Erfolge. Die 1. Herrenmannschaft belegte am Saisonschluß den 1. Tabellenplatz. Im Jahre 1949 konnten dem Hamburger Fußballverband bereits neun Mannschaften zum Spielbetrieb gemeldet werden.

 

Unsere erfolgreichen Junioren :
Von links: Siegfried Barghusen, Peter Külper, Rudi Kaiser, Hans Wehrenberg, Otto Heitmann, Helmut Wede,
Gerhard Meier, Karl-Heinz Krause, Hans Wolkenhauer, Karl-Heinz Riesterer, Erwin Kohnen, Willi Heimsoth.

 

Der Name Erich Burmeister zog sich in dieser Zeit wie ein roter Faden durch die Vereinsgeschichte. Im ersten Jahr seiner Tätigkeit führte er eine neu ins Leben gerufene Juniorenmannschaft unbesiegt zur Meisterschaft, um dann später die 1. Herrenmannschaft zu trainieren und ihr zum Aufstieg in die höhere Spielklasse zu verhelfen. Doch Höhen und Tiefen geben sich im Sport die Hand. Drei Meistertitel in den Jahren stehen zwei Spielserien gegenüber, in denen man absteigen mußte. Der Grund hierfür lag auf der Hand. Nach den tollen Aufstiegen verließen uns sage und schreibe 8 unserer besten Spieler, um in höheren Klassen ein paar Mark zu verdienen

 

Die wohl beste Mannschaft, die wir jemals hatten.
1963 Meister der Bezirksklasse und Aufstieg in die Verbandsliga.
Obere Reihe von links: K.H. Krause, H. Möller, R. Schwartau, H. Wede, J. Dose, H. Peters, G. Meier, Trainer 0. Holst und H. Behrmann.
Mittlere Reihe: M. Werth, H. Soltau, M. Zimmermann. Untere Reihe: R. Ernst, H. Seiffer, E. Kohnen.

 

Doch dann ging es wieder bergauf, und zwar in den Jahren von 1965 bis 1967. Da konnte man zwei Meistertitel erringen und wir durften wieder in der Verbandsliga spielen. Grund dafür war, dass die verlorenen Söhne wieder zurückkamen. Am 4.1.1971 wird Walter Wiencke zum Spielausschußobmann gewählt. Er löste Uwe Hilke von diesem Posten ab. Der Name Walter Wiencke bürgt für Qualität. Bis zum Jahre 1990 - also fast 20 Jahre - hat Walter Wiencke diesen, wohl mit am schwersten, Posten im Verein innegehabt. Jahr für Jahr bei Wind und Wetter hat er sich bemüht, seine Mannen auf Trab zu halten. Von der Vorbereitung einer jeden Saison bis zum glücklichen oder auch bitteren Ende der Saison war er immer Optimist. Dabei hat er auch alle Höhen und Tiefen miterlebt. Sein Name wird in die Geschichte des FTSV Altenwerder von 1918 e.V. eingehen. Dank der guten Jugendarbeit der ehemaligen Jugendleiter Walter Banse und Otto Biedron, die im Laufe der Jahre eine fast komplette 1. Herrenmannschaft herausgebracht haben, konnte Walter Wiencke über Jahre hinaus über unsere "Eigengewächse" verfügen. Mit Geschick baute er über Jahre die Zugänge in die Mannschaft ein. Neue Leute aber kommen und gehen, der Keim der Mannschaft aber, die Altenwerderaner, hielten ausnahmslos dein Verein die Treue. allen voran gilt dabei unser Dank, Wolfgang Haenel. Trotz vieler guter Angebote von benachbarten Vereinen, hielt "Wolli" immer zur Stange und verhinderte oft ein Auseinanderbrechen der Ligamannschaft. Immer wieder stand er mit Walter Wiencke im Mittelpunkt, war ein vorbildlicher Kollege und wenn gefeiert wurde, stand er auch da seinen Mann.

 

Wolfgang Haenel, der in 20 Jahren über 800 Ligaspiele für den FTSV AltenWerder e.V. von 1918 bestritt.
Danach managte er die Alten Herren. Hier zusammen mit Obmann Walter Wienke.

 

Im dritten Jahr nach Walter Wiencke ist nun Peter Lührs als Fußballobmann dabei: er wird unterstützt von Andreas Biegel.Im Jahre 1991 konnte er gleich einen Erfolg buchen, als die Liga als 2. in ihrer Staffel - durch Entscheidungsspiele - den Aufstieg in die Bezirksklasse schaffte. Leider mussten wir im 75. Jubiläumsjahr in den sauren Apfel beißen, weil der Abstieg in die Kreisliga nicht zu vermeiden war. (wird fortgesetzt & aktualisiert)

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