FTSV Altenwerder v. 1918 e.V.

St.Gertrud-Kirche

Das letzte Zeugnis : St.Gertrud-Kirche

Die St. Gertrud-Kirche ist weithin im Gebiet sichtbar und wird nachts sogar angestrahlt. Sie steht unter Denkmalschutz. Sie bekam ihren Namen nach Gertrud von Nivelles. Die heilige Gertrud gilt als Patronin der Seefahrer und der Armen,

sie soll vor Seuchen und Krankheiten bewahren, aber auch vor Mäuse- und Rattenplagen. Eine Kirche in Altenwerder gibt es seit 1420. Die jetzige wurde 1831 eingeweiht, der Turm im Juni 1895. Erbaut auf einer Sanddüne, dem höchsten Punkt Altenwerders, war sie auch eine Fluchtburg, immer bereit, Menschen aufzunehmen, wenn wieder einmal Hochwasser Leben und Besitz bedrohte. Erst nach dem zweiten Weltkrieg hat man festgestellt, dass diese Kirche sicher schon die vierte am diesem Platz ist. Die Turmuhr, 1895 vom Gemeindevorsteher Heinrich Fink gestiftet, kostete damals die riesige Summe von 2167 Goldmark. Sie geht noch heute. Das schwere Räderwerk muß einmal wöchentlich mit einigem Kraftaufwand aufgezogen werden. Nach einem Luftangriff 1945 wurde die Kirche schwer beschädigt. Der Wiederaufbau konnte 1948 abgeschlossen werden. Trotz Hafenerweiterungsplan wurde die Kirche 1963 renoviert. Die Orgel der Kirche wurde von der Fa. Beckerath gebaut und 1969 eingeweiht. Sie ersetzte die bei einem Schwelbrand 1964 unbrauchbar gewordene Orgel. Auf dem Altenwerder Friedhof werden nur noch wenige Menschen ihre letzte Ruhe finden. Nur Ehegattenbestattungen sind erlaubt. Trotzdem gehört dieser gepflegte Friedhof mit seinen schönen alten Grabmalen ebenso wie das Kriegerdenkmal vor der Kirche zum Leben der Gemeinde.  

 

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